London – Die letzten beiden Tage

Sofort am Samstag morgen musste sich Rolf Schürmann um 6 Uhr in die Schlange stellen, um sich für seinen Lauf über 200 m Rückn vorzubereiten. An diesem Tag ist alles gut organisert und er kommt trocken in die Halle. Es hatte kurz vorher noch stark geregnet. Mit seiner Zeit von 4:13,55 war er zwar nicht zufrieden, allerdings mit dem 8. Platz sehr wohl. Später waren dann die 50 m Schmetterling an der Reihe. Zuerst war Dr. Martin Grieß an der Reihe und nach einem reibungslosen Einlaß, war sogar ein ruhiges Einschwimmen möglich. Mit seiner Zeit von 32,44 s war er sehr zufrieden und belegte einen 66. Platz bei 155 Teilnehmern. Kurz darauf schwammen Heike Drechsler in guten 42,85 s auf den 71. Platz. Jutta Jaßmeier gelang wieder eine neue Bestzeit. Mit 39,58 s war sie sogar noch etwas schneller als am Abend vorher in der Staffel und belegte den 60. Platz in Ihrer Altersklasse.
Am späten nachmittag war dann Carola Oen mit einem Start über die 100 m Freistil an der Reihe. Auch Sie konnte diesmal Ihren Start genießen und konnte in 1:28,36 min den 106. Platz erringen. Die Spaziergänge am Tage vorher waren dann doch etwas zu lang, so ihr Fazit zu der Zeit.
Danach haben sich die Staffelschwimmer Jutta Jaßmeier, Heike Drechsler, Sebastian Vaczi und Dr. Martin Grieß erst einmal für einen Start gegen 22 Uhr vorbereitet. Im Laufe des Tagen gab es aber eine Verzögerung, so dass die Staffeln doch erst um 22:45 Uhr (kurz vor Mitternacht nach Deutscher Zeit) gestartet wurden. Nach einem langen Wettkmapftag konnte das Quartett in sehr guten 2:06,69 den 55. Platz von immerhin 111 Staffeln sichern. Danach wurde dieser Erfolg in der Wohnung standesgemäß gefeiert. Gottseidank war Jutta Jaßmeier erst am nächsten Mittag über ihre Paradestrecke 50 m Freistil am Start. Hier mußte sie der kurzen Nacht etwas Tribut zollen und konnte eine neue Bestzeit in 34,02 den 86. Platz von 160 Starterinnen. Sie konnte mit dieser Zeit sogar ihren Lauf gewinnen.
Morgens waren vorher die Herren über 200 Brust am Start. Toni Scharf konnte sich über diese Strecke in zufriedenstellenden 4:31,32 einen 19. Platz erringen. Etwas später war dann Egbert Weinekötter am Start. Er konnte seine zeit von den Deutschen Meisterschaften nicht ganz erreichen, war aber dennoch mit 3:35,99 und einem 72. Platz zufrieden.
Am späten Nachmittag wurde es dann noch einmal ernst für das Oelder Urgestein Rolf Schürmann. Er wollte sich noch einmal besser platzieren als über die lange Strecke. Mit einem fulminanten Endspurt konnte er sich gegenüber seinen Konkurrenten in seinem Lauf durchsetzen. In 1:53,09 konnte er sich mit dem 9. Platz eine weitere einstellige Platzierung sichern. Auch Carola Oen stellte sich im dritten Rennen über 100 m Rücken der Konkurrenz. In der Zeit von 1:44,44 sicherte sie sich den 45. Platz und war mit dem Abschluß sehr zufrieden.
Alles in Allem war es ein interessanter Wettkampf. Alle haben nach den anfänglichen Schwierigkeiten doch noch zufriedenstellende Zeiten und Platzierungen erreicht. Im nächsten Jahr finden dann die Weltmeisterschaften in Bukarest in Ungarn statt und 2018 die nächsten Europameisterschaften in Slowenien.

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